Psychoanalüse

vom Sehen zum Sein – Mit ch oder nicht, das ist die Frage.

Das prekäre, pikante, ewig bearbeitete und immer im Dunkeln verweilende Thema Männer und Frauen. Deeeeeeeeeeeer Unterschied. Ja, was eigentlich. Ich bin ein Mann. Ich bin eine Frau. Was genau liegt zwischen Ich und bin_eineFrau. Ich und bin_einMann? Nichts? Fehlschluss, Kurzschluss? [und was liegt zwischen IchbineinMann und IchbineineFrau? Die Welt, Welten, Alles und Nix] Aufgrund welcher Eindrücke werden diese Schlüsse gezogen? In den meisten Diskussionen berufen sich viele auf das, was sichtbar ist. Also – vom Sehen zum Sein. Ich BIN bla. Heiße Luft, notwendige Luft, zum Atmen? Is ja auch nicht unpraktisch, dieses System, diese binäre Matrix, die Positionen anbietet. Aber warum die vielen Diskussionen? Um diiieee Männer und diieee Frauen. Wer ist das eigentlich? Ließt man psychoanalytische Literatur zum Theme Frauen beispielsweise, erfährt man sehr sehr wenig über „die Frauen“, dagegen aber um so mehr über „die Männer“. Die wollen das aber nicht so gerne hören. Manche. Aber natürlich, was tun wir denn ohne „die Männer“ und „die Frauen“? Manche befürchten eine Art Supergau, wenn wir uns nicht mehr ordnen in vermeintlicher Eindeutigkeit, wie soll denn da noch das Sozialversicherungssystem funktionieren?? Ja, um Gotteswillen.

Panik – wer bist du und was willst du

Angst vor Beliebigkeit ist kein Argument. Wie kleine Kinder, die Angst haben, man könne ihnen ihr Spielzeug wegnehmen. Männchen so, Weibchen so. Das Mädchen will den Penis, darf ihn nicht haben. Der Junge will die Mama, darf sie nicht haben. Er will etwas anderes als „die Mama“, sie will etwas anderes als „den Penis“. Positionen, Bezugspersonen- und Positionen. Wir wissen nicht, was und wie Kinder erleben, wir haben nur Zugang zu den Übersetzungen (der Übersetzungen). Natürlich darf sie den Penis haben. Später halt. Er ist Träger, sie kann ihn haben, später halt. Er kann ihn natürlich auch haben, Träger-sein heißt ja nicht haben, was auch immer nun „haben“ meint. Wie auch immer, jedenfalls: später halt. Oder auch nicht. Da gibt es kein Ziel, keine Richtung, die ein Mensch einschlagen muss, in seinem Wollen. Ist es wirklich Penisneid, oder wäre es präziser, zunächst einfach von Neugierde zu sprechen, auf ‚beiden‘ Seiten? Unbekanntem wird noch offen begegnet, könnte man sagen, eigentlich? Das Thema mal angehen, ohne gleich weiß Gott was zu unterstellen. Aber vielleicht unterstellen wir doch Lebenswege und Neigungen und eh:
Alle wollen i h n … alle wollen e s ? Und e s  repräsentiert sich, mannigfaltig, eigentlich. Weniger ist einfach weniger und mehr ist einfach mehr (schreibt ein mehr oder weniger..bekanntes aber famoses Burlesque..Dings). Vergessen wir aber nicht die Sozialversicherung. Wir MÜSSEN der Mann und die Frau sein, die es nicht gibt, damit es uns gibt! Naja, oder, nicht und, oder? Blocksatz oder lieber linksbündig? Wäre auch mal interessant. Jedenfalls: Vom Sehen – zum Schein. Über „die Männer“ und „die Frauen“ zu palavern, debattieren, schreien, weinen, verzweifeln und lachen heißt, sich konfrontieren, sich aufreißen. Sollte man, zumindest, wenn man schon das tut, das Thema angehn. Wäre da nicht diese Blockade, dieser Widerstand, bei so vielen. Und – die Sozialversicherung! Riskantes Unterfangen dieses Thema. Schlussendlich wird da aber heißer gekocht als gegessen.

Kur

Das war vor Kurzem im Internet unterwegs, geteilt von diversen Psychoanalyse und Psychotherapie-Seiten auf fb. Dieses Bild. Zeigt das nicht genau das an, was nicht passieren darf? Einem wird Wissen unterstellt und einer weiß nichts. Gebärdet sich dieser als einer der weiß, was dann? Durchquerung failed, Sozialversicherung saved?

mal was anderes: Kucken

Zeit der Helden. Eine wundervolle, nicht zu laute, nicht zu stille Serie, neun Folgen, in denen sich Vieles zeigt. Wie sich manche auf etwas anderes beziehen beispielsweise. Abwesendes ist anwesend ohne da zu sein, still, ohne Tamtam. Menschlichkeit und alles was dazugehört.

 

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