Graph und Projektion

Man kennt sie, all die ‚Zeichnungen‘ von Lacan. Sie sollen etwas darstellen. Was stellen sie dar, was ist das überhaupt? Vielleicht sind sie weniger „Schrift“*, vielmehr sind sie Projektionen, im Sinne von Land und Landkarte. Also vielmehr im mathematischen Sinne, ist jede weiterlesen

Cixous&Lyotard [Geschlecht und Ordnung]

Der Titel hätte auch Geschlecht und Repräsentation lauten können. Es reden mal andere, zwei andere, die Texte geschrieben haben, als hätten sie via á vis gesessen, oder auch schräg gegenüber, oder nebeneinander. Beide bringen so einiges auf ihre Weisen auf den Punkt. Ihre weiterlesen

Le Bergson(isme)

  Ein wirklich cooles (leider durchaus kostspieliges) Buch, ein richtiges Werkstück über Bergson. „Aversionen und Attraktionen“, im französischen soziologischen Denken, über den schlecht verstandenen Bergson (=Anti-Bergsonismus) und den recht verstandenen Bergson, über die differenzierede Aktualisierung von Gesellschaften und somit auch ein wundervolles weiterlesen

klḗsis, Paulus und der Rest

  Zu zitieren bedeutet immer etwas aus einem Kontext, einem Corpus herausnehmend, dieses in Neues, Anderes einzubetten. Bringt die archäologische Arbeit Agambens etwas hervor, vertieft sie etwas, verzerrt sie Sachverhalte? In „Die Zeit die bleibt“ zieht Agamben einige Zitate aus u.a. den weiterlesen

Verzerrungen, Sexuierung & Bedeutung

In einer Diskussion in einem anderen Blog verdichteten sich gedanklich Teile zweier, dreier anderer Diskussionen. In einer Gruppe gab es einer der unsäglichen Debatten über die „MILF“ Thematik. Wie so oft in psychoanalytischen Diskussionen lag der Focus lediglich auf „jüngerer Mann will weiterlesen